Erster Schultag, Mittwoch 17.10.2012

Der Wecker klingelte viel zu früh- um 5:30. Meine Gastschwester kam um 5:40 Uhr in mein Zimmer und wir gingen in die Küche, um etwas zu frühstücken. Die Amerikaner haben anderes Essen als die Deutschen. Also habe ich etwas gegessen, was ich kannte: Toast, Marmelade und Erdnussbutter. Ich war sehr überrascht, dass sie in jedes Getränk Eiswürfel tun- sogar morgens.

Foto: Marit

Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, hat uns ihre Mutter mit ihrem großen Auto zur Schule gebracht. Alle vom “Exchange Program” trafen sich um 7:00 a.m. im Auditorium, das ist eine große Aula mit einer Bühne. Es ist ungefähr so groß wie unsere Stadthalle. Einer der englischen Lehrer, Mr Giles, erklärte den Tagesablauf:  Wir würden mit unseren Austauschschülern in den Unterricht gehen. Aber meine Austauschpartnerin, Taryn, schrieb einen 3-stündigen Test. Also ging ich mit Aleia, der Amerikanerin von Clara, mit.

Mein Mittagessen bestand aus einem Stück Pizza, von dem ich nicht wirklich satt wurde. Aleia, Clara und ich trafen Taryn, und die restlichen Unterrichtsstunden begleitete ich sie. Sie spielt Geige und auf dem Stundenplan war Musik, aber das Fach ist anders als bei uns: Das ganze Streichorchester übt an verschiedenen Stücken. Und ich finde sie spielen sehr gut!!

In der 7. Stunde bekamen wir unsere “Student Identity Card” im Media Center. Jeder, der keinen Ausweis besitzt, darf das Schulgelände nicht betreten.

Nach Schulschluss wurden wir wieder abgeholt. Ich habe Glück: Meine Gastmutter kocht gerne und gut. Also passt mein Geschenk: ein Kochbuch auf Englisch mit deutschen Rezepten. Der Vater bekam einen Bildband über das Ruhrgebiet und Taryn bekam das T-Shirt des Austauschprogrammes 2012. Die drei großen Milka Tafeln und die Haribo-Tüten sind für alle zusammen. Die Amerikaner hier lieben unsere deutsche Schokolade. Und- schwupps!- war die 1. Tafel aufgegessen 😉 😀

Foto: Marit

Weil beide Elternteile arbeiteten und Taryn Hausaufgaben machen musste, spielte ich mit dem 2 Monate alten Baby. Bevor wir zum “Welcome Dinner” ins Media Center fuhren, zeigte mir mein Gastvater ihr riesiges Grundstück in einem Golfcart. Wir fuhren durch einen kleinen Wald. Zwischendurch sahen wir ihren Bruder Ryan, der mindestens 3 m3 Erde ausgebuddelt hatte, um sich eine Rampe zu bauen, damit er mit seinem Quad springen kann. Wir sahen auch die 5 Kühe, die 3 Pferde und die 5 Hunde der Familie.

Zum Welcome Dinner brachte jeder etwas zu Essen mit ins “Media Center”. Manche kauften einfach nur fertige Pizza oder Hühnchen, aber es gab auch Salat und eine Art Auflauf, außerdem Kekse, Pudding und Cupcakes.

Foto: Marit

Foto: Marit

                        

 

 

 

 

 

Zusätzlich bekamen wir noch weitere Gastgeschenke: drei verschiedene Bartow-T-Shirts, Süßigkeiten, einen Planer mit Taschenrechner, einen BHS(Bartow Highschool)kugelschreiber und eine BHS-Kappe.

Foto: Marit

Ich hatte das große Glück, dass meine Gastfamilie danach mit mir einkaufen gegangen ist – ich durfte mir aussuchen was ich mochte. Und ich bin wirklich überrascht wieviele Produkte es gibt, die man auch in Deutschland kaufen kann: Nutella, Activia-Joghurt, Philadelphia und Pringles.

Abends war ich so müde, dass ich sofort eingeschlafen bin und ich glaube, dass trifft nicht nur auf mich zu…

Marit

Ein Gedanke zu „Erster Schultag, Mittwoch 17.10.2012

  1. Rupert Funke

    Ja endlich, endlich lebt der Blog, wir warten schon seit vielen Tagen auf Eure Eindrucke. Das hört sich sehr gut an, was du gleich am Anfang erlebt hast. Wir Eltern wollen auch nach Amerika!!!

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