16. Oktober 2018 – Deutschunterricht und kochen fast so wie im Fernsehen

Der Tag begann wie jeder andere auch: Ich bin um 4 Uhr morgens aufgestanden, habe geduscht, gegessen und mich anschließend mit meinem Austauschpartner um 6 Uhr auf den Weg zur Schule gemacht. Eine halbe Stunde später sind wir dann auch schon in der Schule angekommen, wo es ein Frühstücksbuffet gab, welches die amerikanischen Eltern netterweise täglich für uns vorbereiten. Um kurz vor 7 haben uns unsere amerikanischen Austauschpartner dann auch schon wieder verlassen, um in ihre 1st Period zu gehen. Während sie im Unterricht saßen, haben wir an unseren Projekten weitergearbeitet. Nach der 2nd Period bin ich mit einer Gruppe von deutschen Schülern zum Deutschunterricht gegangen, wo wir über die Unterschiede von Deutschland und Amerika gesprochen haben und ein eigenes Schulsystem erstellt haben. Nach dem Deutschunterricht hat Daniel (mein Austauschpartner) mich mit zum Lunch genommen. Anschließend bin ich wieder in den Media Room zurückgekehrt, um mit meiner Gruppe unser Projekt zu beenden. Vor der letzter Period hat Daniel mich wieder abgeholt um zum Geschichtsunterricht zu gehen. Dort habe ich mir nur den Unterricht angeschaut und Starburst gegessen, die mir Mr. Clabough, der Geschichtslehrer, gegeben hat. Anderthalb Stunden später war die letzte Period um 2 Uhr auch schon vorbei und wir machten uns auf den Weg zu den Schulbussen, um anschließend endlich nach Hause zu fahren.

Nachdem wir uns Zuhause ein bisschen ausgeruht haben sind wir zu einer Kochschule in einem Publix-Store gefahren.  Diese hat mich bei der Ankunft direkt an ein Kochstudio für das Fernsehen erinnert. Vor Ort haben uns 3 Köche erwartet, welche uns zwei Gerichte vorgekocht haben, die wir anschließend als Abendessen serviert bekamen. Während die Köche gekocht haben, haben sie uns jeden einzelnen Schritt erklärt und wir konnten auf Fernsehern verfolgen, was in den Töpfen passiert ist.

Zuerst wurde eine Fischfrikadelle mit Limettenaioli serviert. Anschließend kam floridianischer Bohnenreis und dazu gebratener Schweinerücken mit einer Mango-Chilli Marinade auf unsere Teller. Meiner Meinung nach waren die Gerichte sehr lecker, und obwohl ich keinen Fisch mag, hat mir die Fischfrikadelle auch sehr gut geschmeckt. Nachdem alle aufgegessen haben, sind wir auch schon wieder nach Hause gefahren, wo ich dann todmüde ins Bett gegangen bin.

Lorenz Voß

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